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Infrastruktur

Für die Qualität des öffentlichen Nahverkehrs sind Komfort und die Qualität des Angebots immer wichtiger. Dazu gehören unter anderem die Reaktivierung wichtiger Strecken, moderne Bahnhöfe und ganz besonders die Möglichkeit barrierefrei Reisen zu können.

 

Reaktivierte Strecken

 

Eine der zentralen Aufgaben des Rheinlandpfalz-Takts, und damit auch des SPNV-Nord, ist die Reaktivierung stillgelegter Schienenstrecken. Durch diese Maßnahmen sollen in den kommenden Jahren gezielt weitere Strecken wieder in den Regelverkehr integriert und zum Teil ganze Regionen wieder an das SPNV-Netzwerk angeschlossen werden.

 

Für die Zukunft plant der SPNV-Nord zudem die Reaktivierung der aktuell nur im Sommerhalbjahr im Freizeitverkehr befahrenen Eifelquerbahn. Danach könnten auch zwischen Kaisersesch, Ulmen, Daun und Gerolstein wieder täglich und über das gesamte Jahr Züge verkehren. Ebenfalls in Planung befindet sich die Erschließung der Trierer Weststrecke, die zwischen Trier-Ehrang, Trier-West und Igel das fehlende Stück einer schnellen Pendlerverbindung nach Luxemburg bildet, für den Personenverkehr.

Moderne Bahnhöfe

 

Als Start- und Zielpunkte jeder Reise sind besonders die Bahnhöfe und Haltesetellen wichtige Bausteine im Konzept des SPNV-Nord.

 

Zentrales Kriterium ist dabei die Barrierefreiheit mit Rampen, Fahrstühlen und niveaugleichen Bahnsteigen für alle in ihrer Mobilität eingeschränkten Personen. Eine enge räumliche Verknüpfung mit Bushaltestellen oder –bahnhöfen, Taxistände, kostenlose P&R-Stellplätze und Fahrradabstellmöglichkeiten machen Bahnhöfe und Haltestellen mehr denn je zu zentralen Schnittstellen im Rheinland-Pfalz-Takt der Zukunft. Deshalb werden systematisch Standorte und Fahrgastpotenziale für neue Stationen zur Erschließung neuer Fahrgastaufkommen und zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit untersucht.

 

Komplett neue Bahnhöfe entstehen unter anderem in Koblenz Mitte und Trier-Nord, am Flughafen Frankfurt-Hahn, in Kirchberg und Simmern und in Koblenz-Rauental. Insgesamt befinden sich im Norden des Landes über 70 Maßnahmen zur Aufwertung der Verkehrsstationen und zur Attraktivierung des Bahnhofumfelds in der mittelfristigen Planung.

 

Barrierefreiheit

 

Die barrierefreie Nutzung des Schienenpersonennahverkehrs gehört zu den zentralen Zielsetzungen einer qualitativen Weiterentwicklung des Systems SPNV. Davon profitieren vor allem mobilitätseingeschränkte Reisende wie z.B. Rollstuhlfahrer, Fahrradfahrer oder Reisende mit Kinderwagen. Auch im Zusammenhang mit dem demographischen Wandel ist es von besonderer Bedeutung, Verkehrsstationen und Schienenfahrzeuge uneingeschränkt zugänglich, erreichbar und nutzbar zu machen.

 

Zur Bestandsaufnahme des Status Quo und zur weiteren Ableitung möglicher Attraktivierungsmaßnahmen hat der SPNV Nord deshalb von Oktober 2009 bis März 2010 eine Analyse der Barrierefreiheit an den 198 SPNV-Haltestellen in seinem Zuständigkeitsbereich vorgenommen. Das Ergebnis zeigt, dass fast die Hälfte aller Verkehrsstationen einen vollständig barrierefreien Zugang zu allen Bahnsteigen bieten. Die Bahnsteige von 24% der Bahnhöfe und Haltepunkte sind zumindest teilweise barrierefrei. Der vollständig barrierefreie Einstieg ist bisher an nur 8% aller Verkehrsstationen erfüllt. An 82% aller Halte werden jedoch fahrzeugseitige Einstiegshilfen (Rampe, Hublift oder Personal) angeboten, mit deren Einsatz der Niveauunterschied zwischen Fahrzeug und Bahnsteig auch von Reisenden mit eingeschränkter Mobilität überwunden werden kann.

 

 

Auch wenn an über 3/4 der Stationen ein zumindest teilweise barrierefreier Einstieg oder Ausstieg bei den Fahrzeugen über eine fahrzeugseitige Einstiegshilfe möglich ist, gilt es bei den anstehenden SPNV-Ausschreibungen die Fahrzeuganforderungen so zu formulieren, dass die zukünftig zum Einsatz kommenden Schienenfahrzeugen noch optimaler und flexibel an die - unterschiedlichen – stationsseitigen Rahmenbedingungen angepasst werden.

Aktualisierte Karte zur Barrierefreiheit in Rheinland-Pfalz

Eine übersichtliche Karte zur Barrierefreiheit in Rheinland-Pfalz können Sie sich durch klicken auf den folgenden Link herunterladen.

Stand: Juni 2015.

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