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Gute Nachrichten: Bahnhof Oberwinter wird nun doch fertig gebaut

Herausgeber: SPNV Nord

Der SPNV-Nord hatte kürzlich von der DB die schlechte Nachricht erhalten, dass die Baumaßnahmen für den zweiten Außenbahnsteig in Oberwinter kurzfristig abgesagt werden mussten.

Nach starker Intervention des SPNV-Nord, der Stadt Remagen und der engagierten Fahrgäste in Oberwinter hat die DB nun doch eine gute Lösung gefunden: Seit dem 27. Oktober wird die Modernisierung des zweiten Außenbahnsteigs in Oberwinter fortgeführt. Glücklicherweise ist kein Provisorium notwendig. Durch die Arbeit in den Nachtstunden verlängern sich jetzt die Bauarbeiten bis Anfang Februar 2021.

Der Verbandsvorsteher des SPNV-Nord Landrat Dr. Jürgen Pföhler ist sehr erfreut über die aktuelle Entwicklung: „Ich bin positiv überrascht, wie dank der raschen Intervention des SPNV-Nord die DB zeitnah eine flexible Lösung für die Modernisierung der Verkehrsstation Oberwinter gefunden hat. Nach Fertigstellung kann nun auch der von uns bestellte Halt des RRX RE 5 in Oberwinter endlich eingerichtet werden.“

Björn Ingendahl als Bürgermeister von Remagen ergänzt hierzu: „Ich bin sehr erleichtert, dass die DB eine so schnelle Alternativlösung entwickelt und umgesetzt hat. Die Stadt hat die erforderlichen Genehmigungen dazu gerne gegeben. Für die Fahrgäste aus Oberwinter und den umliegenden Ortsteilen rückt so der lang ersehnte Halt des RRX RE 5 endlich in greifbare Nähe“.

Während der Bauarbeiten halten die Züge der Linien RB 26 (Mittelrheinbahn) und RB 30 (Vareo Ahr) in beiden Fahrtrichtungen auf Gleis 1 und nutzen den schon modernisierten neuen Außenbahnsteig.

Angesichts der besonderen Umstände bittet die DB die Anwohner in Oberwinter ausdrücklich um Verständnis für die nächtlichen Bauarbeiten und verspricht, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten.

Nicht zuletzt hat der Druck von Seiten der Öffentlichkeit, der insbesondere von Seiten der Initiative Bahnhof Oberwinter vor Ort organisiert wird, dazu beigetragen, dass kurzfristig eine Lösung für Oberwinter erzielt wurde.

Der Verbandsvorsteher hat auf sein Eilschreiben an Bahnchef Dr. Lutz auch schon eine Antwort bekommen, in der sich die Bahn vertreten durch den Konzernbevollmächtigten Dr. Vornhusen sehr für den bahn-internen Fehler entschuldigt hat. Insbesondere hat sich die DB entschuldigt für die Verzögerung der Inbetriebnahme von etwa drei Monaten und für die nun unumgänglichen zusätzlichen Belastungen für die örtliche Bevölkerung durch die erforderlichen Nachtarbeiten.