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Herbstferien: Ausbauarbeiten zwischen Köln und Bonn erfordern Sperrungen mit Teilausfällen im Nah- und Fernverkehr

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Arbeiten zwischen dem 9. und dem 26. Oktober • Auswirkungen auf die Linien RE 5 (RRX), RB 48, RB 26, RE 12, RE 22, RB 24, RB 28 sowie den Fernverkehr

Der Ausbau der Schieneninfrastruktur geht in die nächste Runde. Hierzu finden Arbeiten an den Elektronischen Stellwerken (ESTW) Köln Hbf & „Linke Rheinseite“ statt. Parallel erfolgen Modernisierungsarbeiten am Bahnhof Köln-Süd und Arbeiten für die Ausstattung der Strecke mit dem europäischen Zugsicherungssystem ETCS. Diese Arbeiten erfordern in den Herbstferien eine Sperrung der linken Rheinstrecke. Der Abschnitt zwischen Köln-Süd und Hürth-Kalscheuren muss in der Zeit vom 9. Oktober bis zum 26. Oktober gesperrt werden.

Änderungen im Nahverkehr während der Baumaßnahme
Züge der Linie RE 5, National Express (RRX Koblenz - Wesel), verkehren zwischen Koblenz Hbf und Bonn Hbf in geänderten Fahrzeiten. Diese Fahrten werden von TransRegio übernommen. Ein neuer Pendelzug verkehrt zwischen Bonn Hbf und Köln/Bonn Flughafen über Roisdorf, Sechtem, Brühl und Hürth-Kalscheuren. Die Züge verkehren planmäßig zwischen Köln Hbf und Wesel. Zwischen Hürth-Kalscheuren und Köln Hbf fallen die Züge aus. Es besteht ein Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Brühl und Köln Hbf. Alternativ können Fahrgäste auch bis Köln/Bonn Flughafen fahren und dort auf eine S-Bahn/RE-Linie nach Köln umsteigen.

Züge der Linie RB 26, MittelrheinBahn (Koblenz - Köln) enden in Bonn Hbf. Zwischen Bonn Hbf und Brühl stehen alternativ die Züge der Linie RE 5 (RRX) zur Verfügung. Ab Brühl verkehren Busse im Schienenersatzverkehr bis Köln Hbf. Alternativ können Fahrgäste mit dem RE 5 (RRX) bis Köln/Bonn Flughafen fahren und von dort auf eine S-Bahn/RE-Linie nach Köln umsteigen.

Der Verkehr der Linie RB 48, National Express (Bonn - Wuppertal) muss zwischen Köln Hbf und Hürth-Kalscheuren entfallen. Morgens und nachmittags verkehren einzelne Fahrten durchgehend ab/bis Bonn-Mehlem, diese Fahrten werden ohne Halt zwischen Hürth-Kalscheuren und Opladen umgeleitet. Zwischen Bonn-Mehlem und Brühl verkehren stündliche Ersatzzüge. Zwischen Brühl und Köln Hbf verkehren Busse im Schienenersatzverkehr. Alternativ können Fahrgäste auch mit der Linie RE 5 (RRX) bis Köln/Bonn Flughafen fahren und dort auf eine S-Bahn/RE-Linie nach Köln umsteigen.

Züge der Linie RE 12, DB Regio (Trier - Köln) enden Mo-Fr in Erftstadt / Euskirchen; an Sa+So enden die Züge in Hürth-Kalscheuren. Fahrgäste nach Köln fahren bis Erftstadt und nutzen die dort bereitgestellten Schnellbusse nach Köln. Alternativ besteht in Hürth-Kalscheuren Anschluss an einen Ersatzbus bis Köln-Klettenbergpark; ab dort weiter mit der STR 18 bis Köln.

Die Linien RE 22, DB Regio (Trier - Köln) und RB 24, DB Regio (Gerolstein - Köln) enden während der Bauarbeiten vorzeitig in Hürth-Kalscheuren. Als Ersatz verkehren Schnellbusse zwischen Erftstadt und Köln Hbf. Um den Pendlerverkehr zu entlasten, werden außerdem Zusatzfahrten zwischen Gerolstein und Köln über Euskirchen und Düren eingerichtet. Um 06:10 Uhr, 07:10 Uhr und 8:10 Uhr verkehren drei Fahrten ab Gerolstein und in Gegenrichtung um 16:21 Uhr, 17:21 Uhr und 18:21 Uhr ab Köln.

Einzelne Züge der Linie RB 28, Eifel-Bördebahn (Düren – Euskirchen) fallen montags bis freitags im Berufsverkehr aus. Diese Züge werden durch die umgeleiteten Fahrten der Linien RE 22 und RB 24 ersetzt, die jedoch nicht an den Stationen der Eifel-Bördebahn halten. Als Ersatz für die ausfallenden Zwischenhalte stehen die Linienbusse SB 98, 298 und 230 zur Verfügung. An den Wochenenden verkehren die Züge dieser Linie wie gewohnt.

Änderungen im Fernverkehr während der Baumaßnahme
Während der Bauarbeiten kommt es im Fernverkehr zu Umleitungen und Teilausfällen zwischen Koblenz, Bonn und Köln Hbf. Die Fernverkehrszüge halten in dieser Zeit nicht in Köln Hbf, Bonn Hbf, Remagen und Andernach. Ersatzweise halten Züge des Fernverkehrs mit geänderten Fahrzeiten in Köln Messe/Deutz, die IC- und EC-Züge halten zusätzlich in Bonn-Beuel. Die beiden ICE-Direktverbindungen von und nach Berlin entfallen zwischen Bonn/Koblenz und Köln, es bestehen Umsteigeverbindungen mit dem Regionalverkehr über Köln Hbf. Die ICE-Züge über die Schnellfahrstrecke Köln – Frankfurt sind von diesen Änderungen nicht betroffen.

Konzept für den Schienenersatzverkehr und Reisendeninformation
Die Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) DB Regio NRW, National Express, TransRegio und Rurtalbahn haben in Abstimmung mit dem Nahverkehr Rheinland (NVR) Ersatzkonzepte erarbeitet, um die Auswirkungen auf die Bahnkunden so gering wie möglich zu halten.

An den wichtigen Haltestellen in Köln Hbf, Bonn Hbf, Erftstadt, Hürth-Kalscheuren und Brühl steht den Reisenden deutlich mehr Servicepersonal zur Verfügung. Rund 4.600 Einsatzstunden sind zusätzlich geplant. Darüber hinaus werden die Wegeleitung und die Information an den Bahnhöfen verstärkt: Mehr als 350 Plakate und 40 Spannspanner an den Stationen sowie 300 Footsteps zur Beschilderung des Weges zu den Ersatzhaltestelle sind geplant.

Hinweise zu Fahrkarten:
In den Bussen sind keine Fahrkarten erhältlich. Sie müssen online über die Apps der Verkehrsunternehmen oder an den Verkehrsstationen (nicht an den Ersatzhaltestellen) am Automaten oder am Schalter erworben werden. VRS- und NRW-Tickets sind auch bequem als Handyticket über den DB Navigator erhältlich.

Streckenzeitkarten des Fernverkehrs gelten auch auf der Umleitungsstrecke. Für weitere Rückfragen aller Anliegen betroffener Kunden mit Streckenzeitkarten oder Abos steht das jeweilige Abocenter zur Verfügung.

Betroffene BahnCard 100 Kunden können sich an den für sie zuständigen Kundenservice der Deutschen Bahn wenden.

Die Fahrplanänderungen der Deutschen Bahn sind in den Online-Auskunftssystemen enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben.

Fahrgäste von National Express können sich unter www.nationalexpress.de informieren oder den direkten Kontakt ins Serviceteam unter der Telefonnummer 0221/ 13 999 444 suchen.

Außerdem sind die Fahrplanänderungen unter www.bauinfos.deutschebahn.com/nrw und über die App „DB Bauarbeiten“ abrufbar. Dort kann auch ein Newsletter für einzelne Linien der DB abonniert werden. Weitere Informationen gibt es bei der Bauhotline von DB Regio NRW unter 0202 515 62 515 und dem kostenfreien BahnBau-Telefon unter 0800 5 99 66 55.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die Deutsche Bahn wird den Baulärm auf das unbedingt notwendige Maß beschränken und bittet die Anwohner um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten. Wir bitten die Reisenden um Verständnis.