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FAHRPLANWECHSEL 2019/2020

Ab Mitte Dezember: Weniger Wartezeit, mehr Komfort und bessere Verbindungen im Bahnverkehr

Zum Fahrplanwechsel am Sonntag, 15. Dezember 2019 wird das Angebot im Norden des Landes wesentlich verbessert. Grundsätzlich lohnt sich für alle ein Blick in die neuen Fahrpläne, da sich die Abfahrtszeiten auch mal nur im Minutenbereich ändern können. Hierfür bietet sich die Fahrplanauskunft auf rolph.de an. 

Die wichtigsten Änderungen ergeben sich auf folgenden Linien:

RE8/RB27 Koblenz – Neuwied – Köln – Mönchengladbach

– Der Rhein-Erft-Express (RE8) und die Rhein-Erft-Bahn (RB27) tauschen jeweils die Streckenabschnitte beim Flughafen Köln/Bonn sowie rund um Koblenz. 

– Der RE8 fährt künftig über Porz (Rhein) und hält jetzt unter anderem in Friedrich-Wilhelmshütte, Rheinbrohl, Urmitz Rheinbrücke, Koblenz-Lützel und Koblenz Stadtmitte. Pendler aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz sind somit schneller an den Großraum Köln angebunden. 

– Die RB27 verkehrt dafür über den Flughafen Köln/Bonn und den Koblenzer Südbogen via Engers, Vallendar und Koblenz-Ehrenbreitstein. Durch die Anbindung an den Flughafen Köln/Bonn haben künftig mehr Fahrgäste eine umsteigefreie Verbindung direkt zu ihrem Flug. 

– Außerdem fährt die RB27 künftig regelmäßig früh morgens und spät nachts. Damit ergeben sich vor allem an Wochenenden und vor Feiertagen neue Fahrtmöglichkeiten.

– Auf dem RE8 werden komfortable Neufahrzeuge vom Typ Coradia Continental von Alstom eingesetzt. Die RB27 erhält die bisherigen Fahrzeuge des RE8, die umfangreich modernisiert worden sind.

RE12, RE22/RB22, RB24 Trier – Gerolstein – Köln (Eifelstrecke)

Für die Züge auf der Eifelstrecke wird es einen Winter- und einen Sommerfahrplan geben. Der Unterschied: Im Sommer enden viele Züge aufgrund von Bauarbeiten im Kölner Hbf und fahren nicht weiter bis Köln Messe Deutz.

RB37 Boppard – Emmelshausen (Hunsrückbahn)

Bei der RB37 wurde bereits im August 2019 ein neuer verbesserter Fahrplan eingeführt, der in Emmelshausen stündliche Anschlüsse zu Bussen im Rhein-Hunsrück-Kreis gewährleistet. Zeitgleich wurden dort neue, verbesserte Fahrpläne mit mehr Busfahrten eingeführt. Im Dezember 2019 werden in einem letzten Schritt teilweise noch fehlende Anschlüsse ergänzt.

RB70/71 Trier – Saarbrücken – Homburg (Saar) – Kaiserslautern

– Auf der RB70/71 werden 25 moderne, komfortable Neufahrzeuge vom Typ Coradia Continental von Alstom im Elektro-Netz Saar RB Los 1 zwischen TrierundKaiserslautern eingesetzt. 

– Barrierefreies Reisen ermöglicht der durchgängig ebenerdige Fußboden im Fahrgastraum sowie der niveaugleiche Einstieg mit 800 mm Höhe und Spaltüberbrückung an den meisten Bahnhöfen. Zum Einstieg auf niedrigeren Bahnsteigen ist ein Schiebetritt an jeder Einstiegstür vorhanden. 

– Die Fahrzeuge punkten zudem mit Steckdosen, Videokameras, für die Kunden kostenfreiem WLAN für bessere mobile Kommunikation sowie einem modernem Fahrgastinformationssystem, das auch Echtzeitinformationen zum Fahrplan und Anschlüssen anzeigt.

RB81 Trier – Wittlich – Koblenz

Der Nachtverkehr in Richtung Wittlich wird erweitert: Der bisher letzte Nachtzug wurde auf eine Abfahrt um 0:22 Uhr ab Trier Hbf leicht verschoben. Zusätzlich wird es einen neuen Nachtzug um 1:53 Uhr ab Trier Hbf geben. Beide Nachtzüge verkehren jeweils Freitag- und Samstagnacht und liegen zeitlich so, dass sie optimale Anschlüsse aus dem Nacht-Sternverkehr der Stadtwerke Trier erhalten.

RB83 Wittlich – Trier – Luxemburg

– Für die Luxemburg-Pendler wird mit der RB83 eine neue, zusätzliche Regionalbahn eingerichtet.

– Diese fährt montags bis samstags. Zwischen Wittlich Hbf und Trier Hbf übernimmt sie den Fahrplan der heutigen RB82 und hat in Wittlich Hbf Anschluss an den SÜWEX (RE1/RE11) von und nach Koblenz.

– Die RB82 fährt folglich nur noch zwischen Trier Hbf und Perl. Sie hat in Trier Hbf wiederum Anschluss an die RB83.

– Sobald die sogenannte Weststrecke Trier fertiggestellt ist, fährt die RB83 statt durch Trier Hbf über den neu zu bauenden Bahnhof Trier-West und bedient ab hier die geplanten neuen Bahnhöfe der Weststrecke Trier.

RB90 Limburg – Au (Sieg) – Siegen (Oberwesterwaldbahn)

Bahnkunden profitieren bei der Oberwesterwaldbahn (RB 90) von besseren Verbindungen und deutlich kürzeren Fahrtzeiten.

 

Gesamtstrecke Limburg – Siegen

- Montag bis Freitag zweistündliche Direktfahrten mit sieben Zugpaaren auf der Gesamtstrecke
- Weiterhin stündliche Fahrten zwischen Altenkirchen und Siegen
- Fahrten verkehren ohne störende Wartezeit über Westerburg hinaus
- Entfall von langen Zugkreuzungsaufenthalten wie beispielsweise in Nistertal
- Verkürzte Fahrzeit von unter drei Stunden
- Gute Anschlüsse von Au (Sieg) nach Köln
- Schnellere Durchfahrt durch Auslassen der Halte Büdingen, Enspel und Rotenhain
- Überwiegende Anzahl der Fahrten und Schülerzüge halten nach wie vor in den drei Orten

Streckenabschnitt Limburg – Altenkirchen

- Zusätzliche Züge alle zwei Stunden
- Bedienung aller Unterwegshalte 
- Umsteigezeit für Anschlüsse über Altenkirchen hinaus von ca. 15 Minuten
- Gute Anschlüsse von Limburg an das Rhein-Main-Gebiet

Nachtbusnetz Limburg/Westerwald

– Als Ergänzung zur Oberwesterwaldbahn (RB90) sowie zur Unterwesterwaldbahn (RB29) ermöglicht ein Nachtbusnetz an Wochenenden Rückfahrten von Limburg in die Verbandsgemeinden Montabaur, Wallmerod, Westerburg und Rennerod.

– Im Rahmen der Unterwesterwaldbahn verkehrt ergänzend jede Nacht von Samstag auf Sonntag ein Bus von Limburg ZOB West um 1:53 Uhr nach Montabaur.

– Im Rahmen der Linie 281 fährt ergänzend jede Nacht von Freitag auf Samstag, jede Nacht von Samstag auf Sonntag sowie jede Nacht auf einen Wochenfeiertage ein Bus von Limburg ZOB Nord um 1:50 Uhr nach Westerburg. 

– Ab dem 22.12.2019 wird es im Rahmen der Buslinie LM-15 jeden Samstag bzw. jede Samstagnacht eine Hinfahrt um 20:10 Uhr ab Gemünden/WW sowie um 20:28 Uhr ab Rennerod nach Limburg geben. Um 1:20 Uhr fährt die Linie von Limburg zurück in die Verbandsgemeinden Rennerod und Westerburg.