Über uns

Der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) ist gesetzlich bestimmter Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr im nördlichen Rheinland-Pfalz. Er gestaltet gemeinsam mit dem zuständigen Landesministerium und dem Zweckverband Öffentlicher Personennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZÖPNV RLP Süd) die grundlegenden Rahmenbedingungen für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Rheinland-Pfalz. Gemeinsam planen, organisieren und finanzieren die drei Institutionen den Nahverkehr und entwickeln die Infrastruktur weiter.

Organisation

Der SPNV-Nord bündelt die Interessen seiner Mitglieder, der kreisfreien Städte und Landkreise im Norden von Rheinland-Pfalz sowie des Landes.

Zentrales Gremium des SPNV-Nord ist die Verbandsversammlung, in der alle Mitglieder vertreten sind. Dort werden die wesentlichen Entscheidungen zur Ausgestaltung des regionalen Nahverkehrs getroffen. Aus ihrer Mitte wählt die Verbandsversammlung eine Verbandsvorsteherin oder einen Verbandsvorsteher sowie eine Stellvertretung, die den Verband nach außen repräsentieren. Für die operative Leitung wird eine Verbandsdirektorin oder ein Verbandsdirektor bestellt, der die Geschäftsstelle in Koblenz leitet.


Aufgaben

Der SPNV-Nord plant, organisiert und bestellt die Leistungen im Nahverkehr rund um die Schiene im Norden von Rheinland-Pfalz sowie ergänzende regionale Buslinien, die Knotenpunkte miteinander verbinden und so das Schienennetz ergänzen, damit Mobilität auch in der Fläche und abseits der Ballungsräume funktioniert.

Im Rahmen des Rheinland-Pfalz-Takts übernimmt der SPNV-Nord zentrale Steuerungs- und Entwicklungsaufgaben. Dazu zählen zum Beispiel die Reaktivierung von Bahnstrecken, die Modernisierung von Stationen, Barrierefreiheit, die Organisation und Sicherung von Wettbewerb im SPNV durch europaweite Ausschreibung von Verkehrsleistungen, Beauftragung von Verkehrsunternehmen mit dem Betrieb von Linien, die Entwicklung von Streckenangeboten, Fahrplänen und Angebotsverbesserungen, die Organisation von Sonderverkehren und Schienenersatzverkehren, das Fahrzeugmanagement, das Qualitätsmanagement sowie die Weiterentwicklung von Service- und Informationsangeboten für Fahrgäste. Ziel ist ein leistungsfähiger und attraktiver Nahverkehr, der den Anforderungen der Region nachhaltig gerecht wird.


Verbandsvorsteher:
Achim Hallerbach, Landrat des Landkreises Neuwied

Stellvertretender Verbandsvorsteher:
Andreas Kruppert, Landrat des Eifelkreises

Verbandsdirektor:
Thorsten Müller

Geschäftsstelle:
Julia Portugall, Stellvertretende Verbandsdirektorin, Bereichsleiterin Vergabe, Finanzen, Personal

Silke Rutkowski
Bereichsleiterin Vertragsmanagement, Verkehrswirtschaft, Qualität

Dennis Klees
Bereichsleiter Verkehrsmanagement





Organigramm-Grafik